Gestern war ich auf der Suche nach einem neuen geeigneten Framework für ein Projekt (bisher Codeigniter verwendet, aber das hat nie so ganz meinen Bedürfnissen entsprochen). Nach dem ich nochmal auf die Websites von codeigniter 2.0, cakePHP, akelos etc. gesurft bin und jeweils einen Blick reingeworfen habe, habe ich beschlossen mich mal von meinem Vorurteilen zu befreien und mir das Zend Framework anzusehen.
Vor diesem Framework habe ich mich lange Zeit zurückschrecken lassen, da ich der Ansicht war, dass das nur ein Haufen sinnlos zusammengestückelter PHP Files ist und das praktische Arbeiten mit dem ZF nicht besser aussieht.
Aber man muss auch mal über seinen Horizont hinausblicken, weswegen ich mir mal die Dokumentation des Frameworks angesehen habe. Erst auf deutsch. Dann auf englisch, weil die Übersetzung so schlecht ist, dass ich viele Sätze fünfmal lesen musste, bis ich sie verstanden habe 
Den Quickstart Guide fand ich bis zu einem gewissen Punkt sehr gut, dann wurd es aber sehr schwammig und viele wichtige Punkte haben gefehlt, weswegen ich den Guide an dieser Stelle verlassen habe und beschlossen habe die Dokumentation zu lesen. Auf englisch natürlich. Die Doku ist soweit also nicht ideal aber auch nicht ausgesprochen schlecht.
Das Framework an sich ist deutlisch komfortabler als ich dachte, das autoloading erspart viel Arbeit und die saubere objektorientierte Implementierung der Komponenten ist wirklich gut.
Bisher sieht es also ganz danach aus, als würde ich das anstehende Projekt mit dem Zend Framework umsetzen. Das hat verschiedene Konsequenzen. Zu erstmal bin ich froh, diesen Schritt getan zu haben und mich endlich mit dem Framework zu befassen. Zum Anderen wird mir das wohl auch einiges an Stoff liefern, über den ich hier im Blog schreiben kann und zum anderen kann ich endlich mal wieder ein Projekt starten und habe was zum coden. Wurde auch mal wieder Zeit.