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10
Dez
2011

Ich bin ja eigentlich ein sehr großer Fan von Ruby und Ruby on Rails. Der Grund, warum ich mich vor wenigen Jahren davon abgewandt hatte, war, dass es eine riesen Frickelei war eine RoR Application zu deployen. Und das hatte mich damals so genervt, dass ich alles in die Tonne getreten habe und es sein ließ.

Nun hatte ich mich die letzten Tage wieder etwas mit dem Thema RoR Deployment befasst und herausgefunden, dass sich hier in der Zwischenzeit viel getan hat. Dank dem Phusion Passenger (aka mod_rails) Projekt.  Habe es vorhin direkt mal ausprobiert und bin davon sehr begeistert. Super performant, super einfach, super super.

Werde demnächst dann wohl wieder etwas mehr mit Ruby on Rails machen ;)

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22
Sep
2011

Übersicht

 

Ich möchte den Nginx auch auf meinem Notebook verwenden um dort die gleiche Umgebung wie auf dem Server zu haben. Und auch die gleiche Performance.

Da ich aber in der Firma mit dem Tomcat arbeite (den ich zur Zeit über mod_proxy an den Apachen angeklingt habe), muss ich meinen Nginx auch entsprechen konfigurieren. Da die Proxy-Funktionen im Nginx kein Modul sind, sondern der Nginx selbst ein Proxy-Server ist, ist das spielend einfach:

server {
    server_name ci.itws.de;
    root /var/www/itws.de/ci;

    index index.jsp index.html index.htm;

    proxy_pass http://localhost:8080;
    proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
    proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
    proxy_set_header Host $http_host;
}
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18
Sep
2011

Übersicht

 

In diesem und den folgenden Beiträgen (es gibt jeden Tag einen) berichte ich euch ein wenig über meine Migration von Apache zu Nginx. Es war eigentlich nicht beabsichtigt, dass da ganze fünf Beiträge draus werden, aber irgendwie wurde es doch ziemlich viel Text und das war dann für einen einzelnen Artikel etwas zu viel. Da könnte man ja fast den Eindruck bekommen, ich würde gerne schreiben … Keine Angst, das einzige was ich gerne in großen Mengen schreibe ist Programmcode ;)

However, ich hatte meinen VPS (Debian 6) bisher immer mit dem apache2 betrieben und auch meine Entwicklungsumgebung auf meinem Desktop und dem Notebook ebenfalls. Das hatte mehrere Gründe. Zum Einen bin ich mit dem Apache aufgewachsen und hatte eigentlich nie etwas anderes verwendet. Ich war auch immer sehr zufrieden mit dem Apachen. Es ist ein guter Webserver mit einer großen Auswahl an mächtigen Modulen und er ist sehr leicht zu konfigurieren. Da ich aber ab und an gerne etwas Neues ausprobiere und immer Spaß daran habe, an meinem Server zu schrauben (auf Software-Ebene), wollte ich mal einen anderen Webserver ausprobieren. Genaugenommen war das Projekt yaana.de einer der Auslöser. Ich möchte da noch etwas Performance aus dem Server quetschen. Und dafür sollte ich mich zu allererst vom Apachen verabschieden.

Zur Auswahl stehen also – neben dem Apachen – Lighttpd und Nginx (ausgesprochen: engine-x).

(weiterlesen …)

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3
Mai
2010
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Hier eine kurze Anleitung wie man sich unter einem aktuellen Ubuntu eine Entwicklungsumgebung mit Apache, MySQL und PDT einrichtet.

 

Schritt 1: Das Arbeitsverzeichnis

Zuerst legen wir uns ein Arbeitsverzeichnis an, der Eclipse-Workspace. Hier werden später die Projekte abgelegt. Außerdem dient das Verzeichnis als DocumentRoot für den Apache:

ghost@spacebox:~$ mkdir workspace

Fertig. Langweilig, ich weiß ;)

 

Schritt 2: Der Apache

Installieren des Apachen mit mod_php5:

ghost@spacebox:~$ sudo aptitude install apache2 libapache2-mod-php5

Einrichten der DocumentRoot:

ghost@spacebox:~$ sudo vim /etc/apache2/sites-avilable/default

Es öffnet sich der vim mit der default site, welche wir wie folgt anpassen ([i] zum Bearbeiten):

<VirtualHost *:80>
    DocumentRoot /home/ghost/workspace

    <Directory />
        Options FollowSymLinks
        AllowOverride None
    </Directory>

    <Directory /home/ghost/workspace>
        Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
        AllowOverride All
        Order allow,deny
        allow from all
    </Directory>

    (...)
</VirtualHost>

[esc], ":wq", [enter] speichert und schließt die Datei.

Anschließend muss der Apache reloaded werden, das funktioniert wie folgt:

ghost@spacebox:~$ sudo /etc/init.d/apache reload

Zum Testen legen wir innerhalb des workspace-Verzeichnisses eine index.php an:

ghost@spacebox:~$ cd workspace
ghost@spacebox:~/workspace$ echo 'Hallo Welt!'  > index.php

Im Anschluss dazu rufen wir im Browser die URL "http://localhost/index.php" auf.
Wir erhalten eine weiße Seite und ein "Hallo Welt!".

 

Schritt 3: Der MySQL-Server

Zuerst den MySQL-Server und den Client installieren:

ghost@spacebox:~$sudo aptitude install mysql-client-5.1 mysql-server-5.1

Während der Installation wird man dazu aufgefordert ein root-Passwort für den MySQL-Server festzulegen, dort ein beliebiges Passwort eingeben und selbiges bitte merken ;)

anschließend ein Verbindungstest zum Server:

ghost@spacebox:~$ mysql -h localhost -u root -p

Nach der Eingabe des korrekten Passworts, welches wir eben bei der Installation festgelegt haben, startet die mysql-Shell:

Welcome to the MySQL monitor.  Commands end with ; or \g.
Your MySQL connection id is 34
Server version: 5.1.41-3ubuntu12 (Ubuntu)

Type 'help;' or '\h' for help. Type '\c' to clear the current input statement.

mysql>
 

 

Schritt 4: Die PDT

Die PHP Development Tools ist eine auf Eclipse basierende Entwicklungsumgebung für PHP.

Zuerst laden wir uns das tar.gz-Archiv, welches wir auf der offiziellen Website finden und entpacken dieses anschließend nach /opt/eclpse:

ghost@spacebox:~/Desktop$ sudo tar xvzf eclipse.tar.gz -C /opt/

Über einen Rechtsklick auf das Gnome bzw KDE-Menü kann mit Hilfe des "Menü bearbeiten"-Tools ein Menü-Eintrag für Eclipse angelegt werden. Der Befehl zum starten von Eclipse lautet:

/opt/eclipse/eclipse

 

Nun stehen  Apache und MySQL zusammen mit PDT zur Verfügung. Der Apache und der MySQL-Server starten bei jedem Booten des Systems automatisch und müssen daher nicht manuell gestartet werden.

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