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	<title>ITWS BLOG &#187; gedanken</title>
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		<title>Die Kunst des Programmierens</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die neue Woche und seid mindestens genau so motiviert wie ich Heute gibt es einen Artikel, den ich schon seit ein paar Wochen in den Entwürfen liegen habe, aber ich bisher leider nicht die Muse hatte ihn zu vollenden. Das habe ich gestern Abend und heute Morgen mal nachgeholt und nun auch veröffentlicht. Dieser Artikel wurde von dem Gedanken, was es eigentlich bedeutet Programmieren zu können, inspiriert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die neue Woche und seid mindestens genau so motiviert wie ich <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Heute gibt es einen Artikel, den ich schon seit ein paar Wochen in den Entwürfen liegen habe, aber ich bisher leider nicht die Muse hatte ihn zu vollenden. Das habe ich gestern Abend und heute Morgen mal nachgeholt und nun auch veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-975"></span></p>
<p>Dieser Artikel wurde von dem Gedanken, was es eigentlich bedeutet Programmieren zu können, inspiriert. Mir ist schon vor einiger Zeit aufgefallen, wie sich meine Ansicht zum Thema &#8220;Programmieren können&#8221; in den letzten 10 Jahren verändert hat. Vom Hobby-Coder über Fachinformatiker Azubi bis hin zum Projektleiter habe ich nicht nur selbst eine Entwicklung durchlebt, in der ich tag täglich dazu gelernt habe und sich meine Sicht auf die Dinge oft geändert hat, sondern ich habe auch mit sehr vielen Menschen gesprochen, Azubis und Praktikanten betreut, Code geschrieben, gelesen, reviewed, refactored und dokumentiert, neue Programmiersprachen ausprobiert, lieben und hassen gelernt. Der Lerneffekt all dieser Erfahrungen hat meine Ansicht auf die Fähigkeiten eines Softwareentwicklers hin und wieder in ein neues Licht gerückt.</p>
<p>Als ich vor 11 oder 12 Jahren meine ersten Zeilen Programmcode geschrieben habe, hieß &#8220;Programmieren können&#8221; für mich, zu verstehen was eine Programmiersprache ist, wie sie funktioniert und noch wichtiger: was ich damit tun kann. Ich war froh, wenn ich nach ein paar Stunden rumspielen ein Programm hatte, dass mir die Fibonacci Folge ausgibt, Primzahlen berechnet, Strings manipuliert oder manchmal auch einfach nur &#8220;Hallo Welt&#8221; ausgibt.</p>
<p>Irgendwann wurde durch das herumspielen mit einer Programmiersprache dann eine Leidenschaft entfacht und ich habe zunehmends angefangen Code zu hacken, statt zu zocken, zu schlafen, aufzuräumen, raus zu gehen, Hausaufgaben zu machen oder was normal-sterbliche sonst so tun. Dann hieß &#8220;Programmieren können&#8221; für mich in erster Linie ein Problem mit gegeben Mitteln lösen zu können und zu verstehen was man getan hat.</p>
<p>Jahre später als ich meine erste webbasierte Community Platform programmiert habe, hieß &#8220;Programmieren können&#8221; für mich, die Sprache zu beherrschen,  die Mechanismen zu verstehen, OOP zu beherrschen, etc. In meinen Augen musste ein Entwickler also eine Sprache perfekt beherrschen um das Prädikat &#8220;kann Coden&#8221; zu verdienen.</p>
<p>Im Laufe meiner Ausbildung wurde mir dann jedoch schnell klar, dass es völlig egal ist, welche Programmiersprache man verwendet. Wenn man entwickeln kann, dann mit jeder Sprache, deren Paradigma nicht komplett von dem sehr verbreiteten klassenbasierten Objektorientierung abweicht. Ich hatte es auf einmal nicht nur mit JS, PHP und VB zu tun, sondern nun auch mit Perl, BASH, Java, ASP. Und schnell wurde mir klar, dass es egal ist, welche Sprache man verwendet. Wenn man programmieren kann, dann hat das wenig mit der Sprache zu tun, sondern vielmehr damit ob mein in der Lage ist einen Algorithmus zu entwerfen, der ein Problem löst, bzw. aus einem gegebenen Eingabewert X das gewünschte Ergebnis Y produziert</p>
<p>Danach folgte die Auffassung, dass ein guter Entwickler für ein gegebenes Problem einen möglichst effizienten und eleganten Weg findet das Problem mit gegeben Mitteln zu lösen. Wartbarkeit, Performance und der klassische WTF-Faktor waren nun ausschlaggebend.</p>
<p>Meine Ausbildung liegt nun schon einige Zeit hinter mir. PHP, VB, ASP, Perl gehören der Vergangenheit an. State of the Art ist Ruby, Rails, Java und die Millarden Frameworks, die in den Java EE bereich fallen. Womit wir auch beim Thema wären: Wenn ich mir eine neue Programmiersprache ansehen, dann achte ich meistens schon gar nicht mehr auf die konkreten Befehle und Syntax, das sagt mir der Interpreter, Compiler oder die IDE ohnehin. Notfalls gibts Google. Ich habe schon mit Sprachen programmiert, die ich nicht konnte, nicht kann und nicht können möchte ganz ohne mir groß Gedanken über die konkreten Besonderheiten der Sprache gemacht zu haben. Musste ich auch gar nicht, denn davon abstrahiert man einfach nach einer Weile. Was nun wirklich geforder ist: Frameworks kennen. In der heutigen Zeit programmieren wir sehr selten ohne Libraries, Frameworks, APIs etc. Wer schreibt denn noch websites mit plain PHP? Niemand. Dabei haben wir es aber mit so vielen Frameworks zu tun, dass es praktisch unmöglich ist alle wirklich gut zu beherrschen. Vor allem dann, wenn man in der Java Welt unterwegs ist. Aus diesem Grund ist es wichtig die Paradigmen und Design Patterns zu kennen und verstanden zu haben. Denn diese sind nicht nur Framework unabhängig sondern auch Sprachunabhängig. Ein Factory Pattern ist in jeder Sprache und jedem Framework gleich aufgebaut. Die Syntax unterscheidet sich vielleicht oder auch die Klassenhierarchie, aber das Konzept bleibt das Gleiche. Wer MVC, ORM, ActiveRecord, die Design Patterns, etc. kennt, kann praktisch mit jedem Framework arbeiten. Zu Zeiten von Google, StackOverflow, Github, usw. sind wir (ich zumindest) die meiste Zeit nur mit recherchieren beschäftigt. Ich habe einen Anwendungsfall, den ich implementieren muss und ich habe irgendein Framework. Unabhängig davon wie gut ich das Framework kenne, werde ich Google ohnehin mind. einmal nach der API einer Klasse, den genauen Namer einer Funktion, den Namen eines Config-Parameters, der Syntax von was auch immer fragen. Es ist einfach egal geworden, welche Sprache, welches Framework, welche IDE, welches System. Die meiste Zeit verbringe ich beim Entwickeln damit herauszufinden wie ich in Framework X Problem Y angehe um Ergebnis Z zu erhalten.</p>
<p>Mit anderen Worten: Programmieren können bedeutet heute für mich, mit etwas umgehen zu können, wovon man keine oder wenig Ahnung hat und ein Problem möglichst effizient zu lösen. Das bedeutet: Beim Arbeiten möglichst eigenständig zu arbeiten und nicht ständig die Kollegen zu fragen &#8211; Google ist dein Freund; Die Paradigmen und Design Patterns kennen, so dass man ein Framework verstehen und verwenden kann ohne ein Buch lesen zu müssen und zu guter letzt, möglichst schnell selbst herauszufinden, wie man ein konkretes Problem in einem konkreten Framework angeht ohne 2h in einem Buch zu blättern, 145 Google-Suchanfragen zu stellen, 3 verschiedene Kollegen damit von der Arbeit abzuhalten, etc. Im Zweifelsfall sogar einfach mit der Kenntniss der Philosopie hinter einem Framework und dem nötigen &#8220;Allgemein-Wissen&#8221; (Design Patterns, etc) das Framework per IDE-Autocompletion, Trail and Error und Raten zu bedienen. Das klingt nun etwas nach Voodoo, aber oft ergeben sich Dinge von selbst, wenn man etwas Hintergrundwissen mitbringt und etwas 2-3 mal ausprobieren bringt oft mehr als 10 Minuten über Google-Suchergebnisse zu lesen.</p>
<p>Programmieren zu können bedeutet also heute schon lange nicht mehr, eine Sprache zu beherrschen oder einfach nur einen Algorithmus für ein Problem entwickeln zu können. Das letzte mal, dass ich wirklich ein kniffliges Problem lösen musste, das etwas mit Mathematik, Informatik oder Datenverarbeitung zu tun hatte ist schon ein paar Monate her. Es kommt selten vor, dass ich Algorithmen schreibe. Die meiste Zeit bediene ich Frameworks, IDEs, bastel Config-Files zusammen oder Ähnliches. Notfalls gibt es einen Algorithmus schon in hundertfacher Ausfertigung im Internet zu finden. Stabil und performant. Warum das Rad neu erfinden? Das heißt nicht, dass ich es nicht könnte, wenn ich müsste. Das heißt lediglich, dass ich eigentlich nur noch APIs, Frameworks, Config-Files, Code-Fragmente, whatever miteinander kombiniere und taddaaaaa habe ich fertige Software. Wenn man nicht gerade Kernel-Hacker, Framework-Entwickler oder Ähnliches ist sondern als Entwickler am Ende des Stacks hängt, dann kommt man immer weniger dazu echten Code zu schreiben. Die Frameworks sind das neue Zuhause des Frontend Developers.</p>
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		<title>Inspiration für Software-Entwickler</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[TL;DR: Inspiration == Geiles Zeug &#8230; Links und Tipps gibt&#8217;s unten. Künstler, Musiker, Designer, Grafiker, Architekten, Gärtner, und mind. ein Dutzend weitere Arten von kreativen Menschen sind ständig auf der Suche nach Inspiration. Sie entwickeln mit der Zeit ein Auge dafür und haben immer einen offenen Blick für alles, was sie inspirieren könnte. Sie saugen es förmlich auf. Und das ist unheimlich wichtig, denn ohne Inspiration sind wir kaum zu Kreativität fähig. Das ist zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>TL;DR:</strong> Inspiration == Geiles Zeug &#8230; Links und Tipps gibt&#8217;s unten.</em></p>
<p>Künstler, Musiker, Designer, Grafiker, Architekten, Gärtner, und mind. ein Dutzend weitere Arten von kreativen Menschen sind ständig auf der Suche nach Inspiration. Sie entwickeln mit der Zeit ein Auge dafür und haben immer einen offenen Blick für alles, was sie inspirieren könnte. Sie saugen es förmlich auf. Und das ist unheimlich wichtig, denn ohne Inspiration sind wir kaum zu Kreativität fähig. Das ist zwar etwas paradox aber jeder kennt das Phänomen: Beflügelt von irgendetwas &#8220;Coolem&#8221;, das man per Zufall in den Weiten des Internets gesehen hat, springt man an den Rechner und fängt wild an Code zu hacken, in Photoshop rumzuklicken oder was auch immer.</p>
<p><span id="more-921"></span>Inspiration ist mehr als nur wichtig für die tägliche Arbeit. Und meiner Ansicht nach für Informatiker und insb. Entwickler unabdinglich, auch wenn dieser Umstand vielen nicht auf den ersten Blick klar ist. Das Programmieren an sich kann eine extrem langweilige, monotone und anstrengende Arbeit sein: Man hackt stundenlang triviale CRUD Operationen in den Editor, schiebt Config-Parameter hin und her oder spickt die komplette Applikation wild mit Debug-Code um am Ende festzustellen, dass man sich einfach nur irgendwo vertippt hat und der Interpreter deswegen Hasstiraden schiebt. Programmieren kann echt nervtötend sein.</p>
<p>Das Entwickeln kann aber auch sehr spannend sein. Vor allem dann, wenn man neue Technologien ausprobieren darf, auf magische Art und Weise unmögliches zaubert, obwohl es angeblich gar nicht funktionieren sein soll, oder man eine wirklich innovative Idee hat und man es kaum erwarten kann, jemanden das Ergbnis zu zeigen.</p>
<p>Und genau das sind die Dinge, die uns als Entwickler inspirieren. Programmierer sind Spielkinder, sie wollen immer mehr Neues ausprobieren und immer weiter und höher hinaus um möglichst viele Barrieren zu durchbrechen.</p>
<p>Dabei dürfte bereits jeder festgestellt haben, dass die Motivation, welche aus Inspiration hervorgeht, unheimlich mächtig ist: Plötzlich macht das Arbeiten nicht nur Spaß sondern wir arbeiten auch noch doppelt so schnell. Die Ergebnisse sind besser, schneller, schöner, sauberer und auch noch dokumentiert. Und spätestens wenn Entwickler freiwillig dokumentieren, sind sie entweder auf Speed oder was noch viel besser ist: Inspiration. Denn Inspiration und die damit verbundene Effizienz machen süchtig. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass kreative Köpfe ständig auf der Suche nach Inspiration sind.</p>
<p>Gleiches gilt für mich. Und wenn ich gerade ein Motivationstief habe, keine Bücher mehr habe, nichts cooles in meinem RSS-Reader landet und ich auch per Zufall auf nichts gestoßen bin, dann begebe ich mich auf die Suche nach Inspiration. Ich suche nach irgendwelchen Suchbegriffen, lese Code, durchforste meinen RSS-Reader, stöbere auf GitHub usw. De facto ist es aber sehr schwer Inspiration zu finden. Denn diese kommt nicht auf Zuruf, bzw. Knopfdruck. Ich möchte euch hier eine kleine Liste von Inspirations-Quellen zeigen, die ich nutze um die Motvation wieder zu entflammen <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<ul>
<li><a href="http://github.com" target="_blank">GitHub</a>. Ganz klar. Der ewige Quell von interessantem Code, cooler Projekte und bleeding edge Technologien. Die Platform bietet zum Glück einige nette Features, die z.B. Repositories auflisten, welche heute erstellt wurden, heute am meisten geklont wurden, gewatcht wurden usw.</li>
<li>Hin und wieder den ein oder anderen Podcasts gucken. Auch um mal zu sehen wie andere Entwickler arbeiten. Ihre Methoden, Entwicklungsumgebungen, Systeme, etc. Youtube ist voll davon.</li>
<li>Auch mit Entwicklern sprechen ist immer sehr interessant, weil die freaks oft über ihre Arbeitsweisen, Technologien, etc. plaudern. Sie können gar nicht anders. Und ab und an findet man dort auch etwas neues.</li>
<li>Auf <a href="http://www.geeksucks.com/">geeksucks.com</a> findet man auch ab und an inspirierendes Zeug.</li>
<li>Auf <a href="http://designbeep.com/" target="_blank">Designbeep.com</a> gab es einen <a href="http://designbeep.com/2011/09/29/40-inspirational-portfolio-introductions-of-designers-and-developers/" target="_blank">netten Artikel</a>, der inspirierende Portfolios für Designer und Entwickler aufgelistet hat.</li>
<li>Ich folge einigen Google-Mitarbeitern und ein paar anderen bekannten Entwicklern auf Google+, da kommt auch oft viel inspirierendes rum.</li>
<li>Surfen! Viel und oft. Ich finde die meisten Dinge, tatsächlich einfach per Zufall. Und alles, was ich finde, wird auch direkt als Bookmark gespeichert.</li>
</ul>
<p>Natürlich muss man offen sein und ein Auge dafür haben, sonst wird das nicht mit der Inspiration. Wenn ihr weitere Quellen habt, nutzt die Kommentarfunktion. Sie beißt nicht. Echt jetzt <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<address>(<a href="http://www.flickr.com/photos/42931449@N07/5187987248/" target="_blank">Bild</a> von <a href="http://www.planetofsuccess.com/blog/" target="_blank">planetofsuccess.com</a>)</address>
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		<title>Bürokratie und Erbsenzählerei in Projekten</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 23:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[projekte]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[yaana labs]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich auch außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit gerne an irgendwelchen Projekten bastle, habe ich irgendwann angefangen ein Team um mich zu sammeln, mit denen ich gut zusammenarbeiten kann. Das erste Projekt dieses Teams war damals yaana.de. Der Plan war simpel und hatte Potential: Wir wollten einen Newsaggregator programmieren, der den Lesern genau die Nachrichten präsentiert, die ihn interessieren. Ideen gab es mehr als genug: Man könnte immer einen Hauptartikel zu einer Nachricht anzeigen und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich auch außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit gerne an irgendwelchen Projekten bastle, habe ich irgendwann angefangen ein Team um mich zu sammeln, mit denen ich gut zusammenarbeiten kann. Das erste Projekt dieses Teams war damals yaana.de. Der Plan war simpel und hatte Potential: Wir wollten einen Newsaggregator programmieren, der den Lesern genau die Nachrichten präsentiert, die ihn interessieren. Ideen gab es mehr als genug: Man könnte immer einen Hauptartikel zu einer Nachricht anzeigen und dann weitere Artikel verklinken, automatische Schlagworte, Kategorien, Benutzer haben eigene Streams, auf die sie Nachrichten teilen können usw. Das Projekt ist leider daran gescheitert, dass Google seine Nachrichtenplattform Google News relauncht hat. Leider haben wir mit einem nicht geringen Maß an Enttäuschung beobachten dürfen, wie Google News alle Ideen, die wir hatten in Google News implementiert hat. Google war schneller. Und gegen ein Unternehmen wie Google können sich ein paar Hobby Coder natürlich nicht durchsetzen. Also konnten wir alles woran wir bisher gearbeitet haben wegwerfen. Das war schade, aber gehört dazu.</p>
<p>Das Team hatte sich damals nicht aufgelöst. Wir haben uns darauf geeinigt, die Infrastruktur die wir haben (Server, Domains, Kollaborationssysteme, etc.) dazu zu nutzen um weitere Projekte umzusetzen. All diese Projekte werden unter der &#8220;Marke&#8221; &#8220;Yaana Labs&#8221; publiziert. Das werden sowohl OpenSource Projekte als auch SaaS Projekte sein. Weitere Details gibt es sobald unsere Website online ist <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir sind ein ziemlich verrücktes Team und der Spaß an und bei der Arbeit steht bei uns an erster Stelle. Einfach weil wir der Ansicht sind, dass es die Freude an der Arbeit ist, die die Qualität ausmacht. Wir definieren uns durch unsere leicht verrückte Art und Weise und wollen dies auf keinen Fall verlieren. Als Team-Leiter habe ich versucht eine lockeres, informelles und unkompliziertes Arbeitsumfeld zu schaffen. Das bedeutet in erster Linie, dass wir wenig Richtlinien haben, dass wir nicht buchführen wer wann was mit welchen Aufwand erledigt hat usw. Ich ging anfangs davon aus, dass gerade diese lockere Atmosphäre sowohl Aufwand als auch Komplikationen erspart. Abgesehen davon wollten wir nicht so spießig sein.</p>
<p>Die letzten Wochen musste ich leider zunehmends feststellen, dass das so nicht funktioniert. Die Projekte erzielen zur Zeit zwar noch sehr wenige Einnahmen, aber dennoch kommt ein bisschen was dabei rum, mit dem wir die Infrastruktur finanzieren. Nach Abzug der Kosten für Server, Domains, Kekse, etc. wird das was übrig bleibt zwischen den Leuten im Team aufgeteilt.</p>
<p>Klingt soweit noch alles ganz romantisch.</p>
<p><span id="more-881"></span></p>
<p>Der Haken dabei ist jedoch, dass  nicht jedes Teammitglied gleich viel Aufwand in die Projekte steckt. Manchen fehlt die Motivation und sie liegen abends lieber auf der Couch und vegetieren vor sich hin. Während andere am liebsten die ganze Nacht durchprogrammieren. Nun wäre es natürlich arg unfair, wenn wir die Gewinne zu gleichen Teilen zwischen den Leuten im Team aufteilen würden. Während die einen, die wenig zu den Projekten beigetragen haben dann unverdient das Geld in den Rachen geworfen bekommen, fühlen sich diejenigen die große Teile des Projekts alleine umgesetzt haben benachteiligt und unfair behandelt.<br />
Was ich aber unmöglich tun kann ist, die Leute zu Leistung zu zwingen. Es ist ein reines Hobby Projekt. Wir machen das weil wir es können und Spaß daran haben. Nicht weil wir es müssen. Es muss also eine andere Lösung her.</p>
<p>Nach einer kurzen Umfrage im Team sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es ohne etwas Bürokratie und Erbsenzählerei nicht funktioniert. Entsprechend habe ich damit begonnen ein System zu programmieren mit dem wir sehr einfach und effizient Tätigkeiten von verschiedenen Contributors in verschiedenen Projekten erfassen können. Zusätzlichen können wir Einnahmen und Ausgaben verwalten. Das System soll das in der Lage sein alles schön in Form von Graphen und Diagrammen darzustellen und automatisiert zu berechnen, wie hoch die konkreten Anteile an den Gewinnen für die jeweiligen Leute ausfallen. Berechnet anhand der Tätigkeiten.</p>
<p>Das System veröffentliche ich natürlich wieder auf GitHub.com. MIT License wahrscheinlich. Mal sehen <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aus den vergangenen Wochen habe ich also gelernt, dass es in Projekten ohne etwas Bürokratie nicht funktioniert und dass man es nie schaffen kann alle zufrieden zu stellen, wenn man nicht buchführt.</p>
<p>Wer übrigens Interesse daran hat, in einem unkomplizierten Umfeld mit einem netten Team und modernen Technologien (Rails, PHP 5.3, Java, HTML5, Android SDK, iPhone SDK, etc) privat an ein paar coolen Projekten zu arbeiten, darf sich gerne melden um ein paar Details zu erfahren <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Wir können immer Entwickler und Grafiker gebrauchen. Eine kurze E-Mail an info [at] yaana.de reicht völig aus.</p>
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		<title>Mein ArchLinux Tutorial, Blog-Software, Google+</title>
		<link>http://blog.itws.de/659/mein-archlinux-tutorial-blog-software-google/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 10:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aloha ihr da draußen Ich dachte, ich gönne euch mal wieder einen etwas längeren Blogeintrag, damit ihr etwas zum Lesen habt. Das Internet bietet ja sonst keinen interessanten Lesestoff Ich habe vor einiger Zeit angefangen ein ArchLinux Tutorial zu schreiben, welches sich mit der Distribution, der Installation usw. bis hin zum &#8220;perfekten&#8221; Desktop befasst. Dabei versuche ich alle Problemchen abzudecken, die für gewöhnlich auftreten können, best practices zu zeigen und demonstrieren wie man eine Linux [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aloha ihr da draußen <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich dachte, ich gönne euch mal wieder einen etwas längeren Blogeintrag, damit ihr etwas zum Lesen habt. Das Internet bietet ja sonst keinen interessanten Lesestoff <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe vor einiger Zeit angefangen ein ArchLinux Tutorial zu schreiben, welches sich mit der Distribution, der Installation usw. bis hin zum &#8220;perfekten&#8221; Desktop befasst. Dabei versuche ich alle Problemchen abzudecken, die für gewöhnlich auftreten können, best practices zu zeigen und demonstrieren wie man eine Linux Distribution auf einem Desktop ausreizen kann.<br />
Leider ist das recht viel Arbeit und ich bin bereits in der Vorbereitungsphase auf über 8 Tutorial-Teile gekommen. Also werden daraus mindestens 8 Blogeinträge. Ich werde aber erst mit der Veröffentlichung anfangen, sobald ich mit Teil 7 fertig bin, da es keinen Sinn macht, wenn ich Teil 1-4 veröffentliche und ihr dann ein halbes Jahr auf Teil 5 warten müsst. Das möchte ja niemand. Wenn jemand Interesse daran hat, mir dabei zu helfen (als Gast-Autor z.B.) darf er/sie/es sich gerne bei mir melden <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div style="float: right; width: 200px; margin: 8px;">
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</script></div></span>Apropos Arch Linux, ich suche schon seit ein paar Tagen ein Stück Software, mit der ich von der Desktop-Oberfläche (gnome) aus  Blog-Einträge verfassen kann und diese direkt an meine WordPress-Installation senden kann. Es gibt zwar eine Hand voll Anwendungen, die alle einen sehr guten  Eindruck machen, leider habe ich bisher keine gefunden, die Proxies unterstützt bzw. bei denen ich nicht herausgefunden habe, wie ich einen Proxy konfigurieren kann. Das ist etwas schade &#8230; Hat jemand einen Vorschlag?</p>
<p>Außerdem sollte ich wohl auch mal was zu Google Plus sagen. Ich muss ehrlich gestehen, dass das Social Network bei mir Twitter ersetzt hat. Die Anzahl der Mitglieder des Netzwerks ist zwar noch recht überschaubar, aber Twitter bietet mir keine Features, die ich in G+ nicht habe. Ähnlich geht es mir mit Facebook, das im Allgemeinen und der Chat im Besonderen z.Z. dermaßen verbuggt ist, dass  ich meinen FB Account am liebsten löschen würde.  Leider verwende ich Facebook als primäre Kommunikationsplatform für meinen Freundeskreis und aus diesem sind bisher nur ein oder zwei Menschen überhaupt bei Google Plus zu finden, daher macht das im Moment noch nicht so viel Sinn. Ich hoffe das ändert sich noch. Abwarten. Aber selbst in der Beta läuft G+ deutlich stabiler als FB je war. Ich bin von dem Projekt positiv beeindruckt und hoffe, dass die Community in dem Maße weiter wächst.</p>
<p>Wer übrigens Einladungen haben möchte, darf sich gerne bei mir melden. Am besten direkt mit einer E-Mailadresse zu der schon ein Google-Account existiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>over and out</p>
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		<title>Ein Jahr ohne TV &#8211; Ein Rückblick</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist heute zuf&#228;llig aufgefallen, dass ich seit mittlerweile einem Jahr v&#246;llig- ohne TV lebe. Ich denke, es wird Zeit einen kleinen R&#252;ckblick zu wagen und mir Gedanken dar&#252;ber zu machen, wie es mir damit geht. Zu erst mal die Frage: Wie kam es &#252;berhaupt dazu? Ganz einfach: kurz vor meinem Umzug nach Montabaur, ist mir mein TV verreckt. Das war zwar anfangs etwas &#228;rgerlich, aber ich habe dann recht schnell feststellen d&#252;rfen, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist heute zuf&auml;llig aufgefallen, dass ich seit mittlerweile einem Jahr v&ouml;llig- ohne TV lebe. Ich denke, es wird Zeit einen kleinen R&uuml;ckblick zu wagen und mir Gedanken dar&uuml;ber zu machen, wie es mir damit geht.</p>
<p>Zu erst mal die Frage: Wie kam es &uuml;berhaupt dazu? Ganz einfach: kurz vor meinem Umzug nach Montabaur, ist mir mein TV verreckt. Das war zwar anfangs etwas &auml;rgerlich, aber ich habe dann recht schnell feststellen d&uuml;rfen, dass es mir im Grunde egal sein kann und auch ist, da ich mich sowieso die meiste Zeit &uuml;ber das wirklich niveaulose TV-Programm aufgeregt habe und au&szlig;er Nachrichten, Galileo und &nbsp;Simpsons auch nichts weiter gesehen habe. Der TV lief oft nur im Hintergrund w&auml;hrend ich am Coden, Surfen, Chatten, Zocken, etc war. Ergo habe ich mich dazu entschlossen, einfach mal ohne TV zu leben und mal zu sehen, welche Auswirkungen das auf mein Leben hat.</p>
<p><span id="more-589"></span></p>
<p>Ein Jahr sp&auml;ter kann ich sagen: Es gab keine Minute, in der mir die Kiste gefehlt hat. Im Gegenteil: ich habe dadurch erst so richtig gemerkt, wie pervers schrecklich und grenzelos dumm die Inhalte der Fernsehsender sind. Ich habe sogar den Eindruck, dass es zunehmend schlimmer wird. Vielleicht kommt es mir aber auch nur so vor, keine Ahnung. Aber Niveau ist keine Handcreme und Stil keine Teil vom Besen.</p>
<p>F&uuml;r wirklich gute TV-Serien wie How I Met Your Mother, The Big Bang Theory oder &Auml;hnliches bin ich dann auch gerne bereit Geld auszugeben um mir die Serien zu kaufen. So teuer sind die DVDs nun auch nicht. Zudem spare ich mir ja die GEZ f&uuml;r den TV. Filme gibts im Kino oder auf DVD und das ohne Werbung. Wunderbar. Und sollte ich tats&auml;chlich mal etwas bestimmtes sehen wollen: Die gro&szlig;en Privatsender wie Pro7 beispielsweise bieten ihr TV-Programm auch online als Stream an. Kostenlos. Also der TV w&uuml;rde wirklich nur noch Platz wegnehmen und fehlt mir daher auch nicht. Und so komme ich erst gar nicht in den Genuss ausversehen bei Sendungen wie Frauentausch, Bauer sucht Frau oder &auml;hnliche Perlen der TV-Geschichte h&auml;ngen zu bleiben.</p>
<p>Zu den Nachrichten bleibt leider auch nur zu sagen: die Qualit&auml;t nimmt zunehmend ab. Das ist mir schon im laufe der letzten Jahre aufgefallen als ich noch TV hatte. Wirklich wichtige Themen gibt es nicht oft und daher werden diese dann solange breitgetreten und ausgelutscht bis man es nicht mehr h&ouml;ren kann. Und der Rest wird mit uninteressanten Kram &uuml;ber VIPs oder Solche, die es gern w&auml;ren, aufgef&uuml;llt. Da bietet mir das Internet eine deutlich bessere Quelle f&uuml;r Nachrichten und Informationen.</p>
<p>Somit habe ich meiner Verdummung durch die Glotze Einhalt geboten und lebe nun weiter gl&uuml;cklich ohne TV auch wenn es Menschen gibt, die das &uuml;berhaupt gar nicht nachvollziehen k&ouml;nnen und jedes mal meckern, wenn ich ihnen sage, dass ich ohne TV lebe. Ich kann es eigentlich nur jedem empfehlen und mir geht es dadurch deutlich besser <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>over and out</p>
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		<title>Worüber man nicht mehr streiten sollte</title>
		<link>http://blog.itws.de/469/woruber-man-nicht-mehr-streiten-sollte/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 08:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[coding]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen netten Artikel gab es heute von Nils. Und den fand ich direkt so gut, dass ich das &#8211; ähm reblogge? Wie nennt man denn einen retweet per Blog? Egal. Es geht um den Beitrag Worüber ich nicht mehr streiten werde! Ich möchte jetzt nicht nochmal genau das schreiben, was er geschrieben hat, das könnt ihr selbst lesen. Ich möchte nur die Kernaussage weitergeben: Hört auf euch über Betriebssysteme (Linux, Windows, OSX, &#8230;), Grafische Oberflächen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen netten Artikel gab es heute von <strong><a href="http://www.phphatesme.com/" target="_blank">Nils</a></strong>. Und den fand ich direkt so gut, dass ich das &#8211; ähm reblogge? Wie nennt man denn einen retweet per Blog? Egal. Es geht um den Beitrag <strong><a href="http://www.phphatesme.com/blog/php/woruber-ich-nicht-mehr-diskutieren-werden/" target="_blank">Worüber ich nicht mehr streiten werde!</a></strong></p>
<p>Ich möchte jetzt nicht nochmal genau das schreiben, was er geschrieben hat, das könnt ihr selbst lesen. Ich möchte nur die Kernaussage weitergeben: Hört auf euch über Betriebssysteme (Linux, Windows, OSX, &#8230;), Grafische Oberflächen (Gnome, KDE, XFCE, &#8230;), Template-Engines (smarty, dwoo, &#8230;), IDEs (Eclipse, Netbeans, &#8230;), Coding Guidelines etc. zu streiten.</p>
<p><span id="more-469"></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div style="float: right; width: 200px; margin: 8px;">
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</script></div></span>Warum? Ganz einfach: Weil es extrem subjektiv ist und häufig auf die völlig falschen Faktoren geachtet wird. Ausschlagebend ob ein System gut ist oder ist, ist nicht die Sprache, in der es geschrieben wurde, oder ob es open source ist oder nicht. Hier spielen weitaus wichtigere Faktoren wie persönliche Erfahrung eine Rolle. Was bringt es mir, wenn Netbeans mehr Features bietet als Eclipse, ich mit Netbeans aber noch nie gearbeitet habe? Die Entscheidung fällt auf Eclipse weil ich hier die meiste Erfahrung habe und bei meiner Arbeit damit entsprechend micht der höchsten Effizienz vorangehen kann ohne mich erstmal damit befassen zu müssen, wie ich meine IDE bediene (auch wenn sie noch so toll ist). Unterm Strich ist es einfach egal. Jeder sollte mit den Tools und Systemen arbeiten, mit denen er am besten zurecht kommt. In einem Projekt macht Prototype mehr Sinn und im nächsten Projekt macht jQuery mehr Sinn. Wenn man beides beherrscht, ist das alles kein Thema.</p>
<p>Soll natürlich nicht heißen, dass ihr jetzt versucht einen OS-Kernel in JavaScript zu implementieren, nur weil ihr DIE JavaScript-Gurus seid. Alles im sinnvollen Rahmen natürlich <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ergo: Wir sollten alle etwas gelassener werden (siehe diesen wundervollen Comic mit der Schildkröte in Nils Eintrag) und uns über deutlich wichtigeres den Kopf zerbrechen als unsere Zeit damit zu verschwenden auszudiskutieren, ob die Klammer nun in die selbe Zeile gehört oder in die nächste &#8230;</p>
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		<title>In welcher Frequenz bloggen?</title>
		<link>http://blog.itws.de/450/in-welcher-frequenz-bloggen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 20:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[blogging]]></category>
		<category><![CDATA[itws]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem ich mal wieder den Film &#8220;Social Network&#8221; gesehen habe, mache ich mir Gedanken darüber, wie oft man bloggen sollte. Also in welcher Frequenz man Artikel in seinem Blog veröffentlichen sollte. Die Rolle des Mark Zuckerberg hat im Film alles gebloggt was ihm gerade in den Sinn gekommen ist. In der Nacht in der er FaceMash geschrieben hat sogar mehrmals pro Stunde. Ich für meinen Teil habe es bisher so gehalten, dass ich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem ich mal wieder den Film &#8220;Social Network&#8221; gesehen habe, mache ich mir Gedanken darüber, wie oft man bloggen sollte. Also in welcher Frequenz man Artikel in seinem Blog veröffentlichen sollte. Die Rolle des Mark Zuckerberg hat im Film alles gebloggt was ihm gerade in den Sinn gekommen ist. In der Nacht in der er FaceMash geschrieben hat sogar mehrmals pro Stunde. Ich für meinen Teil habe es bisher so gehalten, dass ich nur einen Artikel geschrieben habe, wenn ich etwas sinnvolles von mir zu geben hatte. Annsonsten war ich A zu träge um mich überhaupt in WordPress einzuloggen. Sonst hatte ich wohl die Befürchtung, dass die inhaltliche Qualität des Blogs leidet.</p>
<p>Andererseits hat genau dieses Verhalten den Nachteil, dass es teilweise sehr still hier ist. Mir stellt sich nun also die Frage, was besser ist: nur ordentliche, qualikativ Artikel schreiben, welche dem Leser auch tatsächlich was vermitteln weil sich der Autor lange Zeit Gedanken gemacht hat und mehr als nur 3 Sätze geschrieben, oder doch die kurzen Artikel, die der Autor kurz in der Mittagspause oder zwischen Tür und Angel in WP gehacked hat um mal gerade einen Link zu notieren, ein paar Gedanken im Blog festzuhalten oder die Leser zu informieren, dass er gerade eine tolle Idee für ein neues social network hat, usw.</p>
<p><span id="more-450"></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div style="float: right; width: 200px; margin: 8px;">
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</script></div></span>Ich befürchte fast, dass man sich über das Thema stunden lang streiten kann. Bzw. vielmehr denke ich, dass es hier &#8211; wie so oft &#8211; kein Ideal oder no-go gibt. Ein Blog wie der Blogprojekt.de oder der <a href="http://blog.tagesschau.de/" target="_blank">ARD Blog</a> wird mit einer hohen Blogfrequenz und sehr kurzen Artikeln nicht weit kommen. Einfach weil der Leser etwas anderes erwartet und der Blog wohl seine Zielgruppe damit verfehlen würde.</p>
<p>Interessant wird das wahrscheinlich erst bei privaten Blogs &#8211; wie <a href="http://itws.de">itws.de</a> (wirklich tolle Website, solltet ihr euch mal ansehen <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) &#8211; da kann der Autor dann tatsächlich mal gerade im Twitter-Stil einfach kurze Artikel mit Links, Infos, Gedanken etc. einstellen. Damit würde man dann auch wohl wieder eher etwas in Richtung des Tagebuch-Blogs kommen. Was ja prinzipiell nicht schlecht ist.</p>
<p>Aber auch einen privaten Blog kann man so führen, wie ich es bisher getan habe. Also eine sehr sehr geringe Blog-Frequenz dafür aber unter dem Versuch möglichst etwas längere und qualikativ halbwegs vertretbare Artikel zu schreiben. Klar: am besten ist es natürlich mind. einmal pro Tag einen sehr guten Artikel zu veröffentlichen, aber dazu fehlt den meisten leider die Zeit.</p>
<p>Für die skeptischen Leser, die sich jetzt fragen &#8220;Wenn ihm die Zeit fehlt, warum macht er das dann überhaupt&#8221;: Gute Frage &#8230;<br />
Nein im Ernst: Ich blogge hauptsächlich wohl deswegen weil ich es kann. Ich habe einen Webserver, ich hab Themen, über die ich schreiben kann und vertrete die Meinung, dass das Web Blogs braucht. Es kommt bei meiner täglichen Arbeit viel zu oft vor, dass ich mir ein Tutorial oder generell irgendwelche Informationen aus dem Netz suche und gerade da verbringe ich einen Großteil meiner Recherche-Zeit auf Blogs. Mit anderen Worten, bilden Weblogs nicht nur sondern nehmen auch einiges an Arbeit ab. Entsprechend teile ich auch Problemlösungen, gefundenen Krimskrams aus dem Netz, Informationen aller Art oder Ideen und Gedanken gerne mit interessierten Lesern. Das Ganze hat noch den angenehmen Nebeneffekt, dass das Geld, welches der Blog abwirft bei der Finanzierung des Servers hilft.</p>
<p>Ähm zurück zum Thema: Ich würde das gerne mal ausprobieren. Also meine Blogfrequenz also einfach mal umstellen. Mehr bloggen, dafür aber nicht Stunden damit verbringen die Artikel auszuformulieren, Recherchen anzustellen und meinen Senf dazuzu geben. Denn mal ehrlich: Was wollen die Leser wirklich sehen? Mein Gelaber oder die Informationen im Artikel? Artikel über Gedanken, wie diesen hier, kann man ja immer noch ausformulieren wie man lustig ist. Aber gerade wenn es darum geht mal einen Link zu teilen oder ähnliches, muss man dazu ja keine Romane schreiben. Die liest eh niemand, weil der durchschnittliche User die Headline liest und dann auf den Link klickt und damit ist die Sache gegessen.</p>
<p>Bleibt noch ein Problem: Der Overhead.</p>
<p>Für jeden Artikel muss ich das WP-Backend aufrufen, mich einloggen, einen Artikel erstellen, mir ne tolle Headline ausdenken, evtl. ein Bild suchen gehen, mir überlegen, in welche Kategorie das gehört und mir zu allem Überfluss auch noch Gedanken darüber mache, mit welchen Tags ich diesen Eintrag versehe, wo ich die WP-More-Trennlinie ziehe. Danach darf das ganze nochmal korrektur gelesen werden, immerhin sollte man sicherstellen, dass man nicht die Rechtschreibung eines 9-Jährigen an den Tag legt und dann darf das ganze raus.</p>
<p>Ich hätte jetzt gern ein Tool, welches mir das vereinfacht. Im Ideafall, merkt sich dieses Tool meine WP-Logindaten, lässt mich einen Artikel verfassen, eine Überschrift vergeben, schlägt mir Tags vor, lässt mich eine Kategorie auswählen, meckert an meiner Rechtschreibung rum und trägt das Ganze dann in meinen Blog ein. Und zwar per HTTP, wenn man, so wie ich, die meiste Zeit hinter einem Squid sitzt. Und natürlich sollte das Tool unter Linux laufen, sonst ist das wieder uninteressant <img src='http://blog.itws.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Frage an meine Leser:</strong> Was sagt ihr zum Thema Blog-Frequenz?<br />
Und: Kennt jemand ein Tool, welches meiner Beschreibung entspricht?</p>
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