Da ich es immer wieder vergesse:
$ pacman -Rdd package
Durch eine kleine Diskussion auf G+ wurde ich wieder daran erinnert, dass ich seit einigen Wochen schon einen Blick in die Sabayon Linux Distribution werfen möchte. Ich nutze die ruhige Phase zwischen den Jahren um das System mal auf in einer VBox zu installieren.
Was ist Sabayon? Sabayon ist eine auf Gentoo basierende Linux Distribution. Die Philosophie hinter dem Projekt ist, dass alles out of the box funktioniert und die best mögliche UserExperience bietet.
Klingt für mich im ersten Moment nach einer Distribution, welche die Vorteile von Gentoo und Ubuntu vereint. Und damit schonmal sehr interessant. Ich hatte lange Zeit Ubuntu und Gentoo verwendet und bin nun seit knapp 2 Jahren ein Arch Linux User. Mal sehen, ob mich Sabayon begeistern kann
… und die Gnome Shell suckt immer noch …
Warum? Weil es keinen ordentlichen Sys Tray gibt. Verstehe nicht ganz warum so etwas essentielles fehlt, aber nagut.
Sonst sieht es schon recht gut aus. Ich lass es jetzt mal ein paar Wochen im Fallback Mode laufen (um einen Sys Tray zu haben) und dann überlege ich mir nochmal ob mir das gefällt
Im Zuge meiner Umstellung von Apache auf Nginx mussten auch vier WordPress-Installationen migriert werden. Interessant dabei waren in erster Linie die Permalinks zu erhalten (und damit die RewriteRules zu portieren).
Da es sich um vier voneinander unabhängige WordPress-Installationen handelt und ich die Server Config DRY halten möchte, gibt es für die WordPress-spezifischen Sachen mal wieder eine include Datei:
# vim /etc/nginx/wordpress.inc
rewrite ^(/[^/]+/)?files/(.+) /wp-includes/ms-files.php?file=$2 last;
rewrite ^(/[^/]+)?(/wp-.*) $2 last;
rewrite ^(/[^/]+)?(/.*\.php) $2 last;
rewrite ^/(.*)$ /index.php?q=$1 last;
if (!-e $request_filename) {
rewrite ^(.+)$ /index.php?q=$1 last;
}
Nun müssen die VHost-Konfigurationen noch entsprechend um ein Include erweitern werden:
# blog.itws.de
server {
server_name blog.itws.de;
root /var/www/itws.de/blog;
include defaults.inc;
include enable_php.inc;
include wordpress.inc;
}
Fertig. Wie ihr sehen könnt, an sich also kein Hexenwerk.
Wie im ersten Teil beschrieben, muss ich ein paar meiner VHosts per Basic Authentication schützen. Hier zeige ich euch noch kurz, wie ich das mit nginx angestellt habe.
In meinem Fall möchte ich die Subdomain ci.itws.de schützen. Dazu lege ich mir erstmal ein Verzeichnis auth an, in dem ich die htpasswd-Dateien speichere:
# mkdir /etc/nginx/auth
Und ich lege mir einen Benutzer an:
# htpasswd -c /etc/nginx/auth/ci ghost
Danach muss ich nur noch den server-Block in der Datei /etc/nginx/sites-available/itws.de anpassen:
server {
server_name ci.itws.de;
root /var/www/itws.de/ci;
include defaults.inc;
include enable_php.inc;
auth_basic "ITWS CI";
auth_basic_user_file auth/ci;
}
Fertig. Nach einem schnellen Restart von Nginx ist ci.itws.de per BA geschützt.
Ich möchte den Nginx auch auf meinem Notebook verwenden um dort die gleiche Umgebung wie auf dem Server zu haben. Und auch die gleiche Performance.
Da ich aber in der Firma mit dem Tomcat arbeite (den ich zur Zeit über mod_proxy an den Apachen angeklingt habe), muss ich meinen Nginx auch entsprechen konfigurieren. Da die Proxy-Funktionen im Nginx kein Modul sind, sondern der Nginx selbst ein Proxy-Server ist, ist das spielend einfach:
server {
server_name ci.itws.de;
root /var/www/itws.de/ci;
index index.jsp index.html index.htm;
proxy_pass http://localhost:8080;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
proxy_set_header Host $http_host;
}
Also erstmal alle benötigten Pakete Installlieren:
# apt-get install php5 php5-cli php5-cgi php5-suhosin php5-fpm
Danach starte ich den Prozess Manager:
# /etc/init.d/php5-fpm restart
Um eine aktuelle Version (1.0.6) auch unter Debian zu bekommen, kann man einfach das dotdeb Repository in die sources.list aufnehmen:
dotdeb.org bietet ein umfangreiches Repository um Debian Systeme in perfekte LAMP Server zu verwandeln. Hier ist nicht nur die aktuelle Version von PHP 5.3 mit dem FPM, den ich später noch brauchen werde, sondern auch die aktuelle Version des nginx zu finden. Außerdem ist die Default-Konfiguration des Nginx aus dem dotdeb Repo etwas sauberer als die aus dem offiziellen Debian Nginx Repo …
(weiterlesen …)
In diesem und den folgenden Beiträgen (es gibt jeden Tag einen) berichte ich euch ein wenig über meine Migration von Apache zu Nginx. Es war eigentlich nicht beabsichtigt, dass da ganze fünf Beiträge draus werden, aber irgendwie wurde es doch ziemlich viel Text und das war dann für einen einzelnen Artikel etwas zu viel. Da könnte man ja fast den Eindruck bekommen, ich würde gerne schreiben … Keine Angst, das einzige was ich gerne in großen Mengen schreibe ist Programmcode
However, ich hatte meinen VPS (Debian 6) bisher immer mit dem apache2 betrieben und auch meine Entwicklungsumgebung auf meinem Desktop und dem Notebook ebenfalls. Das hatte mehrere Gründe. Zum Einen bin ich mit dem Apache aufgewachsen und hatte eigentlich nie etwas anderes verwendet. Ich war auch immer sehr zufrieden mit dem Apachen. Es ist ein guter Webserver mit einer großen Auswahl an mächtigen Modulen und er ist sehr leicht zu konfigurieren. Da ich aber ab und an gerne etwas Neues ausprobiere und immer Spaß daran habe, an meinem Server zu schrauben (auf Software-Ebene), wollte ich mal einen anderen Webserver ausprobieren. Genaugenommen war das Projekt yaana.de einer der Auslöser. Ich möchte da noch etwas Performance aus dem Server quetschen. Und dafür sollte ich mich zu allererst vom Apachen verabschieden.
Zur Auswahl stehen also – neben dem Apachen – Lighttpd und Nginx (ausgesprochen: engine-x).