[Linux] MySQL-Datenbanken per Filesystem kopieren
Sollte jemand von euch Wahnsinnigen es jemals nötig haben, eine MySQL-Datenbank per Filesystem kopieren zu müssen, hat er A etwas falsch gemacht und B findet er hier ein kleines How-To
[WordPress] WordPress Datenbank verschieben/kopieren
Das Problem dabei besteht eigentlich nur darin, dass WordPress den Pfad zur Installation in der Datenbank speichert. Kopiert man die Datenbank einer Installation nun in die Datenbank einer anderen Installation, stimmen evtl. die Pfade nicht mehr und WordPress verweigert den Dienst.
Folgende Update-Statements beheben dieses Problem.
- "url1" sollte dabei druch die Home URL der WordPress Installation ersetzt werden. zB http://localhost/blog/
- "url2" entspricht in der Regel "url1" außer die WordPress Installation befindet sich in einem Unterverzeichnis der Home URL (siehe WordPress FAQ).
UPDATE `wp_options` SET `option_value` = 'url1' WHERE `option_name` = 'home'; UPDATE `wp_options` SET `option_value` = 'url2' WHERE `option_name` = 'siteurl';
[Linux] Apache/MySQL/Eclipse PDT unter Ubuntu einrichten
Hier eine kurze Anleitung wie man sich unter einem aktuellen Ubuntu eine Entwicklungsumgebung mit Apache, MySQL und PDT einrichtet.
Schritt 1: Das Arbeitsverzeichnis
Zuerst legen wir uns ein Arbeitsverzeichnis an, der Eclipse-Workspace. Hier werden später die Projekte abgelegt. Außerdem dient das Verzeichnis als DocumentRoot für den Apache:
ghost@spacebox:~$ mkdir workspace
Fertig. Langweilig, ich weiß
Schritt 2: Der Apache
Installieren des Apachen mit mod_php5:
ghost@spacebox:~$ sudo aptitude install apache2 libapache2-mod-php5
Einrichten der DocumentRoot:
ghost@spacebox:~$ sudo vim /etc/apache2/sites-avilable/default
Es öffnet sich der vim mit der default site, welche wir wie folgt anpassen ([i] zum Bearbeiten):
<VirtualHost *:80>
DocumentRoot /home/ghost/workspace
<Directory />
Options FollowSymLinks
AllowOverride None
</Directory>
<Directory /home/ghost/workspace>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Order allow,deny
allow from all
</Directory>
(...)
</VirtualHost>
[esc], ":wq", [enter] speichert und schließt die Datei.
Anschließend muss der Apache reloaded werden, das funktioniert wie folgt:
ghost@spacebox:~$ sudo /etc/init.d/apache reload
Zum Testen legen wir innerhalb des workspace-Verzeichnisses eine index.php an:
ghost@spacebox:~$ cd workspace ghost@spacebox:~/workspace$ echo 'Hallo Welt!' > index.php
Im Anschluss dazu rufen wir im Browser die URL "http://localhost/index.php" auf.
Wir erhalten eine weiße Seite und ein "Hallo Welt!".
Schritt 3: Der MySQL-Server
Zuerst den MySQL-Server und den Client installieren:
ghost@spacebox:~$sudo aptitude install mysql-client-5.1 mysql-server-5.1
Während der Installation wird man dazu aufgefordert ein root-Passwort für den MySQL-Server festzulegen, dort ein beliebiges Passwort eingeben und selbiges bitte merken
anschließend ein Verbindungstest zum Server:
ghost@spacebox:~$ mysql -h localhost -u root -p
Nach der Eingabe des korrekten Passworts, welches wir eben bei der Installation festgelegt haben, startet die mysql-Shell:
Welcome to the MySQL monitor. Commands end with ; or \g. Your MySQL connection id is 34 Server version: 5.1.41-3ubuntu12 (Ubuntu) Type 'help;' or '\h' for help. Type '\c' to clear the current input statement. mysql>
Schritt 4: Die PDT
Die PHP Development Tools ist eine auf Eclipse basierende Entwicklungsumgebung für PHP.
Zuerst laden wir uns das tar.gz-Archiv, welches wir auf der offiziellen Website finden und entpacken dieses anschließend nach /opt/eclpse:
ghost@spacebox:~/Desktop$ sudo tar xvzf eclipse.tar.gz -C /opt/
Über einen Rechtsklick auf das Gnome bzw KDE-Menü kann mit Hilfe des "Menü bearbeiten"-Tools ein Menü-Eintrag für Eclipse angelegt werden. Der Befehl zum starten von Eclipse lautet:
/opt/eclipse/eclipse
Nun stehen Apache und MySQL zusammen mit PDT zur Verfügung. Der Apache und der MySQL-Server starten bei jedem Booten des Systems automatisch und müssen daher nicht manuell gestartet werden.
[Linux] Saubere LAMPP Installation

LAMPP: Linux Apache, MySQL, Perl and PHP stellt schnell und einfach eine Entwicklungsumgebung für Webentwickler zur Verfügung. Enthalten ist ein Webserver (Apache 2), ein FTP-Server (ProFTP), ein MySQL-Server, PHP & PEAR, phpMyAdmin, Perl, und vieles vieles mehr.
In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie man den LAMPP sauber und sicher auf einerm Linux-System aufsetzt und ihn in das System integriert.
Schrit 0: Download
Bevor wir loslegen müssen wir erstmal dar tar-Archiv runterladen. Die aktuelle LAMPP-Version gibts immer auf apache-friends.org
Schritt 1: Entpacken der Dateien
Zuerst entpacken wir das Archiv in der Verzeichnis /opt:/
$ sudo tar xfz xampp-linux-1.7.1.tar.gz -C /opt/
Schritt 2: Der lampp-Befehl
Damit wir LAMPP nicht immer über /opt/lampp/lampp ansprechen müssen, stellen wir eine Verknüpfung her, die den lampp-Befehl zur Verfügung stellt:
$ sudo ln -s /opt/lampp/lampp /usr/bin/lampp
Anschließend kann LAMPP über den Befehl “lampp” gesteuert werden.
Schritt 3: Autostart einrichten
Damit LAMPP bei jedem System-Start ausgeführt wird, müssen wir noch eine Verknüpfung im /etc/init.d/-Verzeichnis anlegen:
$ sudo ln -s /opt/lampp/lampp /etc/rc3.d/S99lampp
Schritt 4: MySQL-Socket verlinken
Nach der Installation von LAMPP haben wir das Problem, dass der Socket, welcher von Symfony und dem mysql-client verwendet wird, nicht dort liegt, wo er erwartet wird. Das Problem lässt sich wie folgt beheben:
$ sudo mkdir -p /var/run/mysqld/ $ sudo ln -s /opt/lampp/var/mysql/mysql.sock /var/run/mysqld/mysqld.sock
Schritt 5: Security
Nach der Installation müssen noch ein paar Security-Anpassungen durchgeführt werden. LAMPP bietet dazu den security-Modus, der dem User eine Reihe von Optionen zur Sicherheits-Optimierung zur Verfügung stellen.
Die Konfiguration ist sehr trivial: Einfach den Befehl
$ sudo lampp security
ausführen und den Anweisungen folgen.
Fertig. Nun kann LAMPP gestartet werden:
$ sudo lampp start
