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9
Dez
2011

Da ich auch außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit gerne an irgendwelchen Projekten bastle, habe ich irgendwann angefangen ein Team um mich zu sammeln, mit denen ich gut zusammenarbeiten kann. Das erste Projekt dieses Teams war damals yaana.de. Der Plan war simpel und hatte Potential: Wir wollten einen Newsaggregator programmieren, der den Lesern genau die Nachrichten präsentiert, die ihn interessieren. Ideen gab es mehr als genug: Man könnte immer einen Hauptartikel zu einer Nachricht anzeigen und dann weitere Artikel verklinken, automatische Schlagworte, Kategorien, Benutzer haben eigene Streams, auf die sie Nachrichten teilen können usw. Das Projekt ist leider daran gescheitert, dass Google seine Nachrichtenplattform Google News relauncht hat. Leider haben wir mit einem nicht geringen Maß an Enttäuschung beobachten dürfen, wie Google News alle Ideen, die wir hatten in Google News implementiert hat. Google war schneller. Und gegen ein Unternehmen wie Google können sich ein paar Hobby Coder natürlich nicht durchsetzen. Also konnten wir alles woran wir bisher gearbeitet haben wegwerfen. Das war schade, aber gehört dazu.

Das Team hatte sich damals nicht aufgelöst. Wir haben uns darauf geeinigt, die Infrastruktur die wir haben (Server, Domains, Kollaborationssysteme, etc.) dazu zu nutzen um weitere Projekte umzusetzen. All diese Projekte werden unter der “Marke” “Yaana Labs” publiziert. Das werden sowohl OpenSource Projekte als auch SaaS Projekte sein. Weitere Details gibt es sobald unsere Website online ist ;)

Wir sind ein ziemlich verrücktes Team und der Spaß an und bei der Arbeit steht bei uns an erster Stelle. Einfach weil wir der Ansicht sind, dass es die Freude an der Arbeit ist, die die Qualität ausmacht. Wir definieren uns durch unsere leicht verrückte Art und Weise und wollen dies auf keinen Fall verlieren. Als Team-Leiter habe ich versucht eine lockeres, informelles und unkompliziertes Arbeitsumfeld zu schaffen. Das bedeutet in erster Linie, dass wir wenig Richtlinien haben, dass wir nicht buchführen wer wann was mit welchen Aufwand erledigt hat usw. Ich ging anfangs davon aus, dass gerade diese lockere Atmosphäre sowohl Aufwand als auch Komplikationen erspart. Abgesehen davon wollten wir nicht so spießig sein.

Die letzten Wochen musste ich leider zunehmends feststellen, dass das so nicht funktioniert. Die Projekte erzielen zur Zeit zwar noch sehr wenige Einnahmen, aber dennoch kommt ein bisschen was dabei rum, mit dem wir die Infrastruktur finanzieren. Nach Abzug der Kosten für Server, Domains, Kekse, etc. wird das was übrig bleibt zwischen den Leuten im Team aufgeteilt.

Klingt soweit noch alles ganz romantisch.

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12
Okt
2011

Wer kennt das nicht? Man steht vor einer schwierigen und komplizierten Aufgabe oder einem Projekt, das angegangen werden will und das Einzige was getan werden muss ist anzufangen. Doch wie? Schnell verliert man die Motivation weil man sich von der Komplexität, der enormen Menge an Arbeit oder der mangelnden Kenntnis des Fachgebiets abschrecken lässt. Und spätestens dann wird es zur lästigen und unangenehmen Sache.
Gerade in den IT-Berufen geht es vielen so. Denn in der Informatik zählt: Können ist wichtiger als Wissen. Und niemand kann alles, man wird aber mit sehr vielen verschiedenen Dingen konfrontiert und muss mit ihnen arbeiten. Nicht selten völlig ohne Vorkenntnisse. So muss man im Job plötzlich mit einer Programmiersprache arbeiten, die man immer gemieden hat, ein Framework verwenden, das schlecht dokumentiert ist oder eine Anwendung warten oder ändern die als unwartbar gilt. Oder es ist einfach Projekt, das aufgrund seiner Komplexität mehr als eine Herausforderung darstellt. Man steht wie der sprichwörtliche Ochse vor dem Berg. Und muss diesen Berg zu allem Überfluss auch noch erklimmen.

Da mir das, nicht selten exakt so geht, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und möchte meine Erfahrungen und Erkenntnisse in einen Blog-Artikel gießen um diese mit euch zu teilen.

Wie geht man nun also an solche Dinge heran? Natürlich gibt es immer mal das Szenario, dass die Aufgabe dermaßen interessant ist, dass die Euphorie größer ist als der Berg an Arbeit, vor dem man steht. Dann stürzt man sich meist unüberlegt kopfüber in das Projekt, weil man es kaum erwarten kann anzufangen. Aber leider gibt es auch die Art von Projekten und Aufgaben, bei denen man einfach nicht weiß wie man anfangen soll. Da macht man drei Klicks in dem neuen Content Management System und fühlt sich schon überfordert weil man das Teil zum ersten Mal sieht und die Entwickler es nicht gerade intuitiv gestaltet haben. Oder man steht vor dem Beginn eines Projektes und hat noch gar keine Ahnung wie man die Anforderungen des Kunden realisieren soll weil sie so abgefahren sind.

Im Folgenden möchte ich acht Tipps vorstellen wie man eine Solche Aufgabe angeht.

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13
Sep
2011

Auf Github findet ihr im Projekt itws/dotfiles meine Linux config Dateien. Im Moment liegen dort nur die configs für die ZSH und git, wird aber  noch mehr ;)

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16
Jun
2011

Wir sind heute Nacht offziell mit unserem Blog zum yaana.de-Projekt online gegangen.  Unter der Domain yaana.de ist seit dem eine kleine Übersichts-Seite zu sehen, bis wir offiziell mit dem System online gehen. Im Blog bekommt der interessierte Benutzer regelmäßig Infos zum Projekt, zum Team etc. Vorbeischauen lohnt sich also ;)

Release-Termin gibt es offiziell noch nicht, wir schätzen das ganze aber mal auf Ende des 3. Quartals.

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15
Jun
2011

So, das 2. Projektmeeting liegt hinter uns und wir haben uns nun endlich für einen Namen entschieden. Die Domain ist registriert und  wir richten gerade eine WordPress-Installation ein um Interessierte dann mit Infos zu versorgen.

Sobald alles läuft, gibt es hier im Blog natürlich auch noch einen kurzen Beitrag dazu.

Gewinner des dazugehörigen Gewinnspiels ist übrigens Tristan. Glückwunsch die Ausgabe des Webstandardmagazins erhälst du ab dem 17.06. ;)

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3
Jun
2011

Freitag. Brückentag. Und wer arbeitet statt die Sonne zu genießen? Ich. Aber ich tus gerne. Und nutze die Mittagspause um etwas Frust und ein paar Gedanken los zu werden.

Ich arbeite seit einigen Wochen wirklich intensiv mit einem kleinen Team an einem neuen Projekt und sieht wirklich vielversprechend aus. Es gab ein paar harte Nüsse zu knacken und es gibt noch einige Probleme, die angepackt und gelöst werden wollen. Aber werden wir alles hinbekommen.

Aber keine Nuss war so hart wie diese: Wir suchen seit Projektbeginn einen Namen. Ich hätte nie gedacht, dass uns das die meisten Kopfschmerzen bereiten würde, aber tatsächlich herrscht im Team Ratlosigkeit und mittlerweile auch etwas Verzweiflung.

Aber warum ist das denn so kompliziert?

Das geht erstmal damit los, dass gewisse Anforderungen an den Namen existieren. Wir benötigen einen internationalen Begriff. Also nichts rein deutsches. Vorzugweise sogar einen Eigennamen. Ich hatte mehrmals die wirklich geniale Idee, uns Google zu nennen und dann versuchen die Weltherrschaft an uns zu reißen. Meine Team-Kollegen sind jedoch der Ansicht dass man mit so einem wirklich bescheuerten  Namen niemals etwas ordentliches auf die Beine stellen könnte :P
Zurück zum Thema: Der Name sollte natürlich kurz, knackig und leicht zu merken sind und im Idealfall natürlich auch noch leicht zu tippen sein. Das schränkt schonmal stark ein.

Dazu kommt etwas über das ich mich Stunden, Tage, Wochen lang aufregen kann: Domain Parking. AFAIK besitzt Sedo Parking über 230.000 (Eine verdammte viertel Million!!) Domains. Das grenzt an Kriminalität. Wenn sie die Domains halbwegs sinnvoll verwenden würden, könnte man darüber noch reden aber es geht hier ja wirklich um Domain Parking (also das Registrieren einer Domain, Anzeigen von Werbung unter dieser Domain und verkauf der  Domain an interessierte). Wenn wir mal einen Namen gefunden haben, der uns gefällt UND dieser Name noch nicht sinnvoll verwendet wird, dann ist eine entsprechnde Domain (in sämtlchen gängigen TLDs) mit einer erstaunlich hohen Wahrscheinlichkeit per domain parking blockiert. Und ich werde ganz sicher nicht mehrere hundert US-Dollar zahlen. Meiner Ansicht nach eine bodenlose Frechheit. Ich verstehe nicht, warum das nicht verboten ist und Unternehmen wie Sedo die Häflte der Domains weltweit gehört …

So wir werden wieder  halbwegs sachlich *durchatmen* …

However. Wir brauchen einen Namen. Vorschläge nehme ich gerne per Mail oder Tweet (@itws) entgegen … Sollte da etwas wirklich gutes dabei sein und wir uns für den Namen entscheiden, gewinnt der- oder diejenige die nächste Ausgabe des Webstandard Magazins, welche demnächst veröffentlicht wird (und einen Artikel von mir beinhaltet).

Ja, ihr merkt schon, wir sind wirklich verzweifelt :)

 

over and out

 

EDIT: Habe den Hinweis erhalten, dass es die Namenssuche erleichtern würde, wenn ich beschreiben würde um was es überhaupt geht im Projekt. Das ist natürlich nicht ganz falsch :) Bei dem Projekt geht es – grob ausgedrückt – um eine Newsaggregation bzw. ein Newsportal auf dem ein Benutzer sich indivuell eine Auswahl an News-Channels zusammenstellen kann und entsprechend dazu Nachrichten erhählt, die ihn interessieren. Diese Nachrichten werden von einer Auswahl an Nachrichten-Quellen (z.B. die Tagesschau, Spiegel, etc) aggregiert. Das Ganze wird dann mit Features wie Tagging etc. aufgewertet. Sehr viel mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten ;)

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4
Feb
2011
php

Gestern war ich auf der Suche nach einem neuen geeigneten Framework für ein Projekt (bisher Codeigniter verwendet, aber das hat nie so ganz meinen Bedürfnissen entsprochen). Nach dem ich nochmal auf die Websites von codeigniter 2.0, cakePHP, akelos etc. gesurft bin und jeweils einen Blick reingeworfen habe, habe ich beschlossen mich mal von meinem Vorurteilen zu befreien und mir das Zend Framework anzusehen.

Vor diesem Framework habe ich mich lange Zeit zurückschrecken lassen, da ich der Ansicht war, dass das nur ein Haufen sinnlos zusammengestückelter PHP Files ist und das praktische Arbeiten mit dem ZF nicht besser aussieht.

Aber man muss auch mal über seinen Horizont hinausblicken, weswegen ich mir mal die Dokumentation des Frameworks angesehen habe. Erst auf deutsch. Dann auf englisch, weil die Übersetzung so schlecht ist, dass ich viele Sätze fünfmal lesen musste, bis ich sie verstanden habe :(
Den Quickstart Guide fand ich bis zu einem gewissen Punkt sehr gut, dann wurd es aber sehr schwammig und viele wichtige Punkte haben gefehlt, weswegen ich den Guide an dieser Stelle verlassen habe und beschlossen habe die Dokumentation zu lesen. Auf englisch natürlich. Die Doku ist soweit also nicht ideal aber auch nicht ausgesprochen schlecht.

Das Framework an sich ist deutlisch komfortabler als ich dachte, das autoloading erspart viel Arbeit und die saubere objektorientierte Implementierung der Komponenten ist wirklich gut.

Bisher sieht es also ganz danach aus, als würde ich das anstehende Projekt mit dem Zend Framework umsetzen. Das hat verschiedene Konsequenzen. Zu erstmal bin ich froh, diesen Schritt getan zu haben und mich endlich mit dem Framework zu befassen. Zum Anderen wird mir das wohl auch einiges an Stoff liefern, über den ich hier im Blog schreiben kann und zum anderen kann ich endlich mal wieder ein Projekt starten und habe was zum coden. Wurde auch mal wieder Zeit.

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